24. August 2010

Rosenrollblattwespe, gemeiner Dickmaulrüssler oder Lilienhähnchen – der leidgeprüfte Gärtner weiß, wovon hier die Rede ist. Wenn Schädlinge die Pflanzen befallen, ist Schluss mit lustig. Jetzt heißt es eingreifen, solange noch etwas zu retten ist. Dem blv Verlag sein Dank gibt es nun endliche einen kompakten und herrlich übersichtlichen Ratgeber, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Jede Krankheit, jeder Schädling im Nutz- Zier und Obstgarten ist einzeln porträtiert inklusive Foto, damit man auch weiß, womit man es zu tun hat. Behandlungsmethoden und im Fachhandel erhältliche Mittel werden ebenfalls angeführt. Außerdem erklären die Autoren, was Pflanzen eigentlich krank macht und geben Tipps zur Bekämpfung der Feinde in unserem Garten. Praktisch: eine Zeitleiste zeigt auf einen Blick, in welchem Monat Schädlinge und Krankheiten auftreten. Hilfreich: Bezugsquellen für Pflanzenschutzmittel, Fallen, Nützlinge und Nisthilfen sowie Beratungsstellen rund um das Thema Pfanzenschutz im Anhang.
„Was fehlt meiner Gartenpflanze?“ von Peter und Dorothea Baumjohann
blv Verlag
144 Seiten, 192 Farbfotos
€ 15,40
12. Juli 2010
“Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.” - Mahatma Gandhi
Manche meinen ja, wir müssten noch ärgere Finanzkrisen, Umweltkatastrophen und Umwelt-Kriege abwarten, bis die Menschen zu einem respektvollen und gerechten Umgang mit der Natur (also auch mit ihresgleichen und sich selbst) finden. Andere meinen, es ist höchste Zeit, damit anzufangen, eine nachhaltige Welt aufzubauen. Zum Beispiel die Leute von Get Active. Und da ein solches Projekt nur ein gemeinschaftliches sein kann, laden sie vom 17. bis 22. August engagierte junge Leute von 16 bis 30 ins steirische Eisenerz ein, neue Ideen und Fähigkeiten kennen zu lernen und gemeinsame Schritte in eine positive Zukunft zu setzen. Neben Workshops und eigenständigen Projektentwicklungen bleibt dabei natürlich auch genug Raum für Sich-Kennenlernen, Spaß und Bewegung.
Infos und Anmeldung unter: www.getactive.co.at
02. Juni 2010
Die Banken haben über ihre Verhältnisse gelebt - nun wird uns eingeredet, dass wir das alle getan hätten. Die Gewinne für wenige, die Verluste für alle – das Spiel ist nicht neu. Und es hat absehbare Folgen. Arme, Obdachlose und Bettler in den europäischen Metropolen nehmen zu. Und viele Städte reagieren nun darauf mit einem einfachen Rezept: Aus den Augen, aus dem Sinn. Der Schein der heilen Konsumwelt soll mit Hilfe der Architektur und der Polizei aufrecht erhalten werden. Also gestaltet man den öffentlichen Raum um und beschließt Gesetze, mit denen Obdachlose und Bettler vertrieben werden können. Zuletzt geschehen in Wien. Wobei sich die Politiker in der Argumentation für Bettelverbote bei alten Vorurteilen gegen Roma und Sinti bedienen und somit einen neu aufkeimenden Antiziganismus fördern.
Am 11. und 12. Juni veranstaltet das Institut für Moraltheologie im Hauptgebäude der Universität Wien (Stiege 8, 2. Stock) einen interdisziplinären Workshop zum Thema Betteln in Wien, bei dem ExpertInnen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen (Rechtswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Theologie, Philosophie, Geschichte, …) erstmals Beiträge zum Thema Betteln präsentieren und gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Die aktuellen Entwicklungen in Wien werden dabei ebenso diskutiert wie historische Entwicklungen, rechtliche Fragen oder die Erfahrungen, die die Vinzenzgemeinschaft Graz in der Unterstützung bettelnder Menschen gemacht hat.
Mehr darüber: www.bettellobbywien.wordpress.com
31. Mai 2010
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Der Blauwal ist das größte Lebewesen der Erde: Er wird mehr als 30 Meter lang - das entspricht zwei Autobussen - und bis zu 200 Tonnen schwer. Allein seine Zunge wiegt soviel wie ein ausgewachsener Elefant. Jedes Jahr versammeln sich zahlreiche der gefährdeten Riesen vor der Südküste Australiens. Mit den jahreszeitlich wechselnden Meeresströmungen gelangen hier Unmengen von Plankton an die Oberfläche. Dieser Film porträtiert die gewaltigen Meeressäuger, um die sich viele Geheimnisse, Mythen und Legenden ranken. Neben den Blauwalen profitieren weitere Lebewesen vom zeitweiligen Nahrungsreichtum - und nicht zuletzt auch der Mensch
27. Mai 2010

Die Wachau hat eine neue Wanderroute und eine weite noch dazu. Auf insgesamt 180 Kilometer und 14 Etappen lassen sich Geschichte und Gegenwart der Wachau erwandern. 14 Tage benötigt man in etwa, will man die gesamte Strecke gemächlich zu Fuß umwandern. Anlässlich der Eröffnung des Welterbesteigs Wachau findet am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Mai von Melk bis Krems ein großes Spektakel statt.
Alle Infos rund um den Welterbesteig Wachau gibt es im Internet unter www.welterbesteig.at
11. Mai 2010
800.000 Liter Rohöl fließen seit einer Explosion auf der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 20. April und deren Untergang täglich ins Meer.
10. Mai 2010

Oman - Unterwegs in Arabien
Graf Marc Naturfotografie
Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 12.5.2010 um 19:00
Ort: Cafe Orient, Neubaugasse 59, 1070 Wien
Die Ausstellung läuft von 12.5.2010 bis 8.6.2010
jeweils zu den Öffnungszeiten des Cafe Orient
Mo-Sa 11:00-01:00, So und Feiertag geschlossen
Einen Vorgeschmack gibt’s auf:
www.grafmarc.at
Der Ausstellungsflyer findet sich unter:
www.grafmarc.at/news
05. Mai 2010
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Überall auf der Erde, in Dschungeln, Wiesen, Wäldern oder Eiswüsten zeigt sich jeden Augenblick ein grundlegender Konflikt der Natur - zwischen Jägern und Gejagten. Die biologischen Chancen zwischen den beiden Kontrahenten sind immer gerecht verteilt, auch wenn es manchmal nicht so aussieht: Geparde wirken neben dem Strauß, den sie zu überwältigen versuchen, wie Katzenbabies. Und ein Hermelin wirft sich einem Hasen entgegen, der zehnmal so groß ist wie er selbst. Der Ausgang einer solchen Begegnung ist immer ungewiss - und manchmal völlig unerwartet: wenn etwa ein Eichkätzchen eine Klapperschlange austrickst oder Axishirsche sich einen Informationsvorsprung verschaffen, um Tigern aus dem Weg zu gehen.
03. Mai 2010
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Fernab der russischen Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endlosen Weiten, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt - das ist Russlands Ferner Osten. Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Steilküste - die Heimat von Sibirischem Tiger, Amur-Leopard und Kragenbär. Ein Film von Henry M. Mix. Im Bild: Mehr als sechs Monate lang hat der Winter in Ussurien das Sagen.