24. August 2010

Rosenrollblattwespe, gemeiner Dickmaulrüssler oder Lilienhähnchen – der leidgeprüfte Gärtner weiß, wovon hier die Rede ist. Wenn Schädlinge die Pflanzen befallen, ist Schluss mit lustig. Jetzt heißt es eingreifen, solange noch etwas zu retten ist. Dem blv Verlag sein Dank gibt es nun endliche einen kompakten und herrlich übersichtlichen Ratgeber, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Jede Krankheit, jeder Schädling im Nutz- Zier und Obstgarten ist einzeln porträtiert inklusive Foto, damit man auch weiß, womit man es zu tun hat. Behandlungsmethoden und im Fachhandel erhältliche Mittel werden ebenfalls angeführt. Außerdem erklären die Autoren, was Pflanzen eigentlich krank macht und geben Tipps zur Bekämpfung der Feinde in unserem Garten. Praktisch: eine Zeitleiste zeigt auf einen Blick, in welchem Monat Schädlinge und Krankheiten auftreten. Hilfreich: Bezugsquellen für Pflanzenschutzmittel, Fallen, Nützlinge und Nisthilfen sowie Beratungsstellen rund um das Thema Pfanzenschutz im Anhang.
„Was fehlt meiner Gartenpflanze?“ von Peter und Dorothea Baumjohann
blv Verlag
144 Seiten, 192 Farbfotos
€ 15,40
30. März 2010
Anlässlich des GEO-Tages der Artenvielfalt am 12. Juni 2010 schreibt GEO einen Wettbewerb aus: Schüler sind aufgerufen, ein Stück Natur vor der eigenen Haustüre unter die Lupe zu nehmen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eingereicht werden könne Textbeitraäge mit Zeichnungen, Fotoalben, Arten-Steckbriefe sowie Insatllationen von Fundstücken, Leporellos, Hörspiele, Theaterstücke, Videos oder Internet-Präsentationen. Teilnehmen können Schüler jeden Alters. Prämiert werden die originellsten und am sorgfältigsten geplanten und durchgeführten Werke.
Einsendeschluss: 8. Juli 2010
15. März 2010

Foto: Kracher
Ausflugstipp: Bei einer Wanderung kann in den Donauauen einem Nationalpark-Ranger (Bild) über die wissende Schulter geschaut werden. Dabei geht es auch darum, einen Einblick in die Arbeit der Schutzgebiets-Miterbeiter als “Bindeglied zwischen Natur und Mensch” zu bekommen.
Die Eckdaten: 27. März, 14 Uhr, ca. 3 Stunden. Treffpunkt: Orth an der Donau, Parkplatz beim “Uferhaus”.
Kosten: Erwachsene € 10,50. Kinder (6 - 19 J.), Studenten, Lehrlinge: € 7,50
Anmeldung erforderlich: schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Tel. 022 12 / 3 555, schlossorth@donauauen.at
12. März 2010
Im Frühling gibt es ja dieses und jenes und überhaupt, alles wieder neu. So kommt auch alle jahre wieder der Bärlauch auf den Tisch. Der ist nicht nur lecker sondern überdies sehr gesund (Vitamin C, Allicin und andere Wunderwaffen). Und: das Erlebnis, ihn selber im Wald zu pflücken ist natürlich unübertroffen. Allein schon der Geruch, der ihm den Zweitnamen “Wilder Knofel” beschert, ist natürlich ein Ding. Und damit der wilde Bärlauch nicht alle jahre wieder auf die gleiche Art und Weise zubereitet werden muss, schreibt ide Umweltberatung Niederösterreich einen Rezeptewettbewerb aus, hier der Link. Na, dann: guten Appetit. Und viel Glück (die Geschichte mit dem giftigen Maiglöckchen kommt ja auch immer wieder…)
04. Februar 2010
Baumrinde ist ein faszinierendes Material von ungeheurer Vielfalt. Man vergleiche nur allein das seidenpapierene Weiß der Birkenrinde mit dem tief zerfurchten, knorrigen, matten Graubeige der Rinde von Eichen. Ergänzt man die Bandbreite heimischer Baumrinden noch um die anderer Erdteile, stößt man auf ein facettenreiches Spiel der Farben, Formen und Strukturen. Der französische Naturfotograf und Landschaftsarchitekt Cédric Pollet hat dem Thema einen ganzen Bildtextband gewidmet, in dem 80 der außergewöhnlichsten Baumrinden aus Europa, Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika zu entdecken sind. Ein Buch für Baumfreunde und alle Struktur- und Farb-Fanatiker!!!
- „Rinde. Die Wunderwelt der Bäume entdecken“ von Cédric Pollet, Ulmer Verlag, 192 Seiten, Euro 41,10
10. November 2009

Am Wochenende veröffentlichte das International Institute for Species Exploration der Arizona State University (ASU) die “Top 10 New Species” – eine Liste mit den zehn spektakulärsten biologischen Neuentdeckungen des Jahres 2008. In diesem Jahr befinden sich darunter eine Palme, die sich zu Tode blüht, eine riesige Gespenstschrecke und ein Seepferdchen, kaum größer als eine Erbse.
10. September 2009
Ursprünglich ist ein Herbarium eine Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzen oder Pflanzenteile, die man auf Papierbögen aufklebt und beschriftet. Allerdings haben diese “natürlichen” Herbarien eine ganze Reihe Nachteile: getrocknete Blüten und Blätter sind brüchig und werden gern von Motten oder Milben zerfressen. Außerdem kann übertriebene Sammelleidenschaft zu Bedrohung für seltene und geschützte Pflanzen werden. Alles Gründe, warum die „natürlichen“ Herbarien bald durch „künstliche“ ersetzt wurden. Dabei wurden die Pflanzenproben durch abbildende Methoden wie Zeichnungen, Aquarelle, Drucke und später durch Fotografien anschaulich vermittelt. weiterlesen… »
12. August 2009
… vom 10. August. Der Guardian präsentiert in einer Diaschau einige der neu entdeckten Arten aus dem Himalaya. Viel Spaß.

03. Juni 2009
Ein Blumenladen, der nur so tut, als ob er ein Blumenladen wäre. Eigentlich deutet alles daruf hin, dass es tatsächlich einer ist; so manche Begegnung funktioniert genau so wie in einem Blumenladen. Der Kunde kommt herein, sieht sich um, wählt eine Sorte Blumen, oder auch zwei, zahlt und geht. Der einzige Unterschied: bei Wolf Klein, so heißt der Inhaber des Blumenladens, halten die Schnittblumen fast ewig. Es ist nämlich der einzige Blumenladen weltweit, in dem man die Fotografie der Rose kaufen kann. Oder Nelke. Oder Tulpe. Oder Gerbera. Es gibt kleine, quadratische Fotografien für 5 Euro und es gibt ausgeschnittene, runde Blüten auf Drahtstängeln für 3 Euro. Das sorgt manchmal für Verwirrung. Oder Nichtverstehen. Für Wolf Klein ist das in Ordnung. Mit seiner Idee geht es dem „Blumenfachverkäufer“ in erster Linie um die Kontakte mit den neugierigen Passanten. Seine Erlebnisse kann man auch nachlesen. Klein hat sie nämlich in eine Art Art literarisches Logbuch verarbeitet.
Im Juni 2009 ist der Blumenladen erstmals außerhalb Deutschlands zu sehen, in der Galerie Vor Ort in Wien. Zur Eröffnung am 5. Juni liest Wolf Klein aus seinen “Begegnungen im Blumenladen”.
20. Mai 2009

Vom 21. bis 24. Mai verwandelt sich das kaiserliche Festschloss Hof zum Mekka für alle Gartenfans und Hobbygärtner. Denn während dieser Tage kann nicht nur die prachtvolle Garten der Schlossanlage bewundert werden, es ist auch viel über die Geheimnisse erfolgreicher Gärtnerei zu erfahren, es können Accessoires für das grüne Hobby erworben und im Rahmen einer grünen Börse seltene Pflanzen, Stecklinge und Samen eingetauscht werden. weiterlesen… »