22. November 2009
Fett ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Nahrung und liefert nicht nur reichlich Kalorien, sondern spielt auch als Träger von fettlöslichen Vitaminen und Antioxidantien eine ernährungsphysiologisch wichtige Rolle. Trotzdem hat Fett einen schlechten Ruf - zu recht? weiterlesen… »
11. August 2009
Ein Datum, das sich alle, die an Wissenschaft interessiert sind auf jeden Fall merken sollten: 20. August, 19:oo Uhr. Dann kann zum Thema “Der Griff nach den Sternen. Wie der Kosmos unsere Welt beeinflusst” mitdiskutiert werden. Das Ganze nennt sich “Science 2 Public”, ein Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Gesellschaftund also, ein interaktiver Wissensaustausch in ungezwungener Atmosphäre. Nach einer kurzen Einführung zum Thema ist das Publikum an der Reihe, die Veranstaltungen mit zu gestalten. weiterlesen… »
01. April 2009
…sind in der Ausstellung “Annäherungen an die Ferne” ab 24. April im Prunksaal der ÖNB zwar nicht erlaubt, aber der Reiz der kartographischen Meisterwerke vermittelt sich trotzdem. Einer der Höhepunkte: Für kurze Zeit werden Ansichten aus dem fünfzigbändigen “Atlas Blaeu-Van der Heim” im Original gezeigt. Dieser Schatz aus der Kartensammlung der ÖNB – im Bild eine Pol-Perspektive – wurde 2003 in die UNESCO-Liste als Weltdokumentenerbe aufgenommen. Unbedingt vormerken!

- Atlas Blaeu-Van der Hem, 1662-1678
13. März 2009
Fundstück Nummer zwei stammt von Dietmar Dietrich, Professor am Institut für Computertechnik der TU Wien. Der wird am 19. März (20:00 c.t.) seine und die Arbeit seines Teams im Rahmen eines Vortrags vorstellen, den der Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (Salzgries 16/3A, Wien 1) veranstaltet. Das Thema „Simulation des psychoanalytischen Modells auf dem Computer - Kann die Psyche wie ein Computer modelliert werden?“ Dietrichs Ansatz: Statt Hirnfunktionen vom Kleinen, also von den Zellen her, ins Große nachzubauen, haben er und sein Team ein Modell entwickelt, das das bekannte Drei-Instanzen-Modell Über-Ich, Ich und Es aus der Freud’schen Psychoanalyse in einer Computersimulation nachbildet. (Mehr dazu: http://www.simulatingthemind.info/)
Das klingt extrem verwegen und ist es wahrscheinlich auch – aber gerade solche Schnittmengen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften haben vor rund 100 Jahren dafür gesorgt, dass Wien eine intellektuelle Metropole von kontinentaler Bedeutung war.
03. März 2009
Morgen präsentieren ÖAW-Präsident Peter Schuster und Wissenschaftsminister Johannes Hahn die Ergebnisse einer Studie, mit der die Haltung der ÖsterreicherInnen zur Evolution erhoben wurde. Anlass ist ein extrem hochklassig besetztes Symposium mit dem Titel “Evolution - Die Grundlage für ein Verstehen des Wandels in der Welt” (siehe Programm ): Ein wirklich bemerkenswerter Beitrag der heimischen Wissenschaft zum Darwin-Jahr 2009. Neben Top-ForscherInnen wird sich auch Kardinal Schönborn dem Publikum stellen, was insofern spannend ist, als der Chefredakteur des derzeit gültigen Katechismus der katholischen Kirche durchaus seine Zweifel an Darwins Erkenntnissen hat.
2006 wurde eine ähnlich Studie zur Evolution im amerikanischen Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht, bei der die Meinung von Europas Staaten plus USA und der Türkei miteinander verglichen wurde. Das eher bedenkliche Ergebnis: Österreich gehörte in eine Liga mit orthodox verfassten Ländern am unteren Ende der Liga (ganz oben: die Skandinavier und die Briten); was bedeutet, das rund ein Drittel der Befragten hierzulande die Entwicklung seit dem Urknall der göttlichen Ordnungsmacht zu Gute hielten statt der Evolution. Ich bin mal gespannt, welche Debatten das Ergebnis der diesjährigen Studie auslösen wird. Zur Einstimmung hier die regional ausgewiesene Haltung in Großbritannien zur Frage, ob wir unsere Existenz dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren oder einer himmlischen Fügung an einem Donnerstag vor 6013 Jahren verdanken; erfasst vom Guardian.