BIRD ISLAND
 
 
 
 

Archiv: Januar 2010

 
 27. Januar 2010

FREUNDE FÜRS LEBEN, DIENSTAG 26. JÄNNER, 20.15 UHR, ORF 2

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Eine Riesenschildkröte, die sich eines Flusspferdbabys annimmt, das doppelt so groß ist wie sie selbst. Eine Elefantenkuh, die bei einem kranken Hund Wache hält, oder eine Löwin, die im Lauf eines Jahres bereits fünf kleine Antilopenkälber adoptiert hat. Können Tiere tatsächlich Freundschaft mit Vertretern anderer Spezies, mit Menschen oder sogar potentiellen Beutetieren schließen? Dieser Film geht der Frage nach, wie diese seltsamen Paare zusammengekommen sind, und wie sie von ihren ungewöhnlichen Beziehungen profitieren könnten.

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 26. Januar 2010

WEIß WIE SCHNEE, DONNERSTAG 21. JÄNNER, 20.15 UHR 0RF2

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Schnee ist Schnee ist Schnee. Ein Wort, das bei allen Menschen, die ihn je erlebt haben, eine Vielzahl an Assoziationen auslöst. Diese reichen von weich, warm, Geborgenheit am offenen Kamin, über Weihnachten, Ferien, Schifahren, bis zu Furcht erregend, kalt, tödlich. Aber was ist Schnee? Wie entsteht er? Jede Schneeflocke ist ein Unikat, keines der sechsstrahligen Gebilde gleicht dem anderen. Angeblich ist die Zahl der Varianten so groß, dass es unmöglich ist, für die Entstehung der Schneeflocken ein vollständiges mathematisches Modell zu erstellen. Neben all den wissenschaftlichen Annäherungen an das Thema Schnee, bleibt in der Dokumentation ausreichend Raum, um sich diesem weißen Stoff auch kulturphilosophisch anzunähern. Menschen und Tiere, die ihr Leben lang im Schnee verbringen, werden ebenso vorgestellt wie Menschen, in deren Wortschatz es keine Bezeichnung für diese Niederschlagsform gibt.

 
 21. Januar 2010

DER STROM DER SARDINEN, DIENSTAG 19. JÄNNER 2010, 20.15 UHR, ORF 2

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Wenn es in Südafrika Winter wird, ziehen an der Ostküste Milliarden Sardinen vom Kap nordwärts, um sich in den planktonreichen Gewässern satt zu fressen. Dieser Zug der Sardinen ist eines der größten Naturspektakel auf unserem Planeten, das eine ganze Reihe von Meeresräubern anlockt. Riesige Schulen von Delfinen, Haien und Walen machen unter Wasser Jagd auf die Sardinen, während sich aus der Luft Tausende Tölpel auf die Fische stürzen. Für Brillenpinguine und Tümmler ist der Zug der Sardinen überlebenswichtig. Die Existenz beider steht auf Messers Schneide, und nur die Überfülle von Sardinen kann sie retten.

 
 21. Januar 2010

Ende der Märchenstunde

marchenstunde„Lifestyle of Health and Substainability“, kurz LOHAS, heißt der neogrüne Shopping-Trend. „Moralische Hedonisten“ aus der gut verdienenden Bildungselite zelebrieren ethischen Konsum: Sie kaufen fair gehandelte Lebensmittel, gehen in Schuhen aus totgestreichelten Kobe-Rindern herum und zahlen pro Flugticket einen Beitrag für den Regenwald. Eine Bewegung zur Weltverbesserung?
„Ein Befindlichkeitsumweltschutz, der nicht wehtut oder gar einschränkt, der nicht nach allgemeingültigen Lösungen sucht, sondern individuelle Erlösung verspricht“, kritisiert Kathrin Hartmann in ihrem Buch „Ende der Märchenstunde“. Denn was nützt es, wenn ein Konzern wie Danone pro verkaufte Flasche Brunnenwasser für Äthiopien spendet und sich auf der anderen Seite für die Privatisierung von Wasser stark macht?
Das Buch führt den Lifestyle-Ökos in zahlreichen Beispielen vor Augen, dass sie letztendlich nur dem guten Gewissen und der Zementierung eines falschen Systems dienen. Und fordert sie zu politischen Engagement auf: „Wir sollten uns also lieber wieder an Bäume ketten, anstatt von Autokonzernen welche pflanzen zu lassen.“
Buch: Kathrin Hartmann, „Ende der Märchenstunde“, Blessing Verlag

 
 18. Januar 2010

HELDEN DES HIMALAYA, DONNERSTAG 14. JÄNNER 2010, 20.15 UHR ORF 2

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Im Schatten des Mount Everest an der Grenze zwischen Tibet und Nepal liegt eine schroffe und einsame Hochgebirgswelt geprägt von Sieben- und Achttausendern. Der Nangpa-La-Pass durchschneidet diese Bergkette und ist einer der wenigen Übergänge über diesen höchsten Gebirgskamm der Welt. Jedes Jahr zieht der Viehtreiber Yano Dang Gorje mit seiner Yak-Karawane über schmale, gefährliche Pfade von seinem Heimatdorf im Norden Tibets nach Nepal, um Handel zu treiben. Der Film “Yak-Karawanen” begleitet die Karawane auf ihrer abenteuerlichen wie gefährlichen Reise durch eine der prächtigsten Landschaftsregionen Asiens.

 
 16. Januar 2010

Umdenken oder gar nicht?

Die Zahl der Pkw-Zulassungen in Österreich stieg 2009 um 8,8 Prozent auf fast 320.000 (0,5 Prozent davon mit alternativem Antrieb). Ein positives Signal an alle Wirtschaftstreibenden in Österreich, jubeln Wirtschaftsvertreter. Was, bitte sehr, ist daran positiv?
In der EU-Kommission werden seit ein paar Monaten neue Indikatoren für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) diskutiert, da diese Messgröße in seiner momentanen Form hinsichtlich Klimawandel, effizienter Ressourcennutzung oder sozialer Integration nicht aussagekräftig ist. Ein kleiner Vernunftanfall in der großen Politik, dem sich auch Österreich nicht ganz entziehen kann: Das Lebensministerium hält am 28./29. Jänner einen Kongress zu diesem Thema ab (www.wachstumimwandel.at).
Das derzeitige BIP wertet Umweltkatastrophen als Plus. Auch Autounfälle. Und Straßenbau sowieso. Die mit 11,2 Milliarden verschuldete ASFINAG will in den nächsten fünf Jahren 8,6 Milliarden Euro für weitere Autostraßen in Österreich ausgeben. Straßen für die Zukunft, nennt sich der Irrsinn. Bis die Politik zur Besinnung kommt, können wir hier nur auf den Widerstand der Bürger und Bürgerinnen hoffen: Eine Diskussionsveranstaltung gegen die geplanten Autobahnen in Wien (Lobau) und Umgebung findet am Dienstag, 19.1., ab 18 Uhr im Pfarrsaal, Eßlinger Hauptstraße 79, 1220 Wien, statt.

 
 14. Januar 2010

Es geht ihm gut!

pa_fulongambaumDer Tiergarten Schönbrunn vermeldet: Fu Long, einst Starbär des Wiener Tiergartens, hat sich in seiner neuen aber eben doch Heimat China gut eingelebt. In der Pandastation Bifengxia klettert er schon auf den hohen Bäumen herum, wie er das auf den (etwas niedrigeren Exemplaren) in Schönbrunn auch schon gemacht hat. Dass es sich bei dem abgebildeten Bären auch wirklich um UNSEREN Fu Long handelt, beweist übrigens die bei sehr genauer Betrachtung zu erkennende weiße Hinterpfote, sein Markenzeichen… Da sind wir sehr erleichtert. Und senden auf diesem Wege herzliche virtuelle Grüße um den Erdball.

 
 13. Januar 2010

TRIUMPH DES LEBENS, DIENSTAG, 12. JÄNNER, 20.15 UHR ORF 2

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Diese neue 10teilige Serie, die einmal im Monat in Universum zu sehen sein wird, versammelt die letzten unbekannten Phänomene der Tierwelt und die spektakulärsten Schauplätze der Natur. Jede Folge zeigt die Strategien einer großen Gruppe von Lebewesen - und wie sie auf die unterschiedlichsten Lebensräume des Planeten angewandt wurden. Die besten Kameraleute der Welt hatten für diese Serie ein bisher unerreichtes Ausmaß an HD-Technik zur Verfügung. Damit erhielten sie einen völlig neuen Einblick in die dramatischsten, emotionalsten und kuriosesten Szenen, die uns immer wieder aufs Neue über den Triumph des Lebens staunen lassen

 
 11. Januar 2010

China in Schwaz

bild-1Im Haus der Völker im Tiroler Schwaz gehts derzeit chinesisch zu. “Das Erbe Chinas” heißt eine Sonderausstellung, die seit gestern (10. Jänner) und noch bis 2. Mai 2010 zu sehen ist. Fernab der bekannten Schätze aus Tempeln und Kulturstädten führt die Ausstellung und zeigt Holzskulpturne und Steinobjekte von der Gandhara-Zeit bis in die Ming-Periode. Auch die an China grenzenden Länder werden bedacht und gezeigt, wie sich in entfernt liegenden Tempeln bedeutende Kunstwerke über die enormen Zerstörungen durch die chinesische Kulturrevolution gerettet haben. Unser Tipp: Hingehen!

 
 05. Januar 2010

Ein Neujahrsbaby!

pa_marabuDer Tiergarten Schönbrunn vermeldet den ersten Neuzugang dieses jungen Jahres. Es ist: ein kleiner, nackter, rosaroter Marabu! Das Geschlecht des etwas zu früh geschlüpften Vögelchens ist zwar noch unklar, klar ist jedoch:  die Freude ist riesig. Denn solche Zuchterfolge sind selten. Der oder die Kleine lässt sich nun von seinen (ihren) Eltern verwöhnen. Auf marabuisch: es gibt zerstückelte Fische, Küken und Mäuse. Vorverdaut und hochgewürgt. Noch unapettitlicher das Fressverhalten der Erwachsenen: Die großen in Afrika beheimateten Vögel (mit Flügelspannweiten von bis zu 3 Metern) sind Aasfresser, am liebsten bohren sie ihre kräftigen Schnäbel in die Kadaver großer Tiere. Kopf und Hals der Marabus sind übrigens deshalb nackt, damit sich das Blut der Beute nicht in den hübschen Federn verklebt. Nun ja. Ich sage jedenfalls: Herzlich willkommen, kleiner Marabu. Wir sehen uns demnächst.