23. Februar 2010

Foto: H.Novak/Haus des Meeres
Mit ihrem Irokesen-Haar bringen sie Punk ins Wiener Haus des Meeres: die Lisztaffen haben Nachwuchs, gleich Zwillinge werden gemeldet. Noch etwas schüchtern und überfordert sind die zwei Kleinen und lassen sich derweil noch von Mama und Papa herumtragen. Trotzdem: über Besuch freuen sie sich bestimmt. Das Haus des Meers hat jeden Tag von 9 bis 18. Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet.
19. Februar 2010

Foto: S. Knittel
Im Herzen Bulgariens wächst die weltberühmte Rosa Damaszena. Klein und unscheinar ist sie, ein grüner Strauch mit rosa Tupfen. Wäre nicht dieser Duft, intensiv und fein zugleich, sie würde glatt übersehen. Und doch hat Rosa Damaszena das Tal zwischen Karlovo und Kazanlak weltberühmt gemacht. Die Parfümeure sind ganz heiß auf den Stoff, den sie hervorbringt: das Rosenöl. Es gilt als das beste weltweit …
Lesen Sie die ganze Reportage von Miriam Damev (Text) und Stefan Knittel (Fotos) in der Mai-Ausgabe des Universum Magazins! Und freuen Sie sich bis dahin mit uns auf den Frühling!
19. Februar 2010
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Die Halbinsel Kamtschatka - hier treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuerspeiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden “beheizte” Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich die Natur Rußlands als eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.
18. Februar 2010
Die Feinstaubbelastung in Österreich ist heuer alarmierend hoch, betont der VCÖ (Verkehrsclub Österreich). Das Jahr ist erst sieben Wochen alt und bereits in vier Städten Österreichs, darunter auch in Wien, wurde der Jahresgrenzwert überschritten! Die höchste Belastung weisen Graz und Leibnitz auf. Österreich droht ein Vertragsverletzungsverfahren mit empfindlichen Geldstrafen.
An 36 Tagen wurde an der Messstelle Graz Süd der Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten, somit auch der EU-Jahresgrenzwert, der maximal 35 Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung erlaubt. In Leibnitz war bereits an 37 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft. In Wien und Innsbruck wurde der österreichische Grenzwert, nach dem 25 Tage mit Überschreitungen pro Jahr erlaubt sind, überschritten, und das bereits Mitte Februar.
„Die hohen Feinstaubwerte sind eine enorme Belastung für die Gesundheit der Bevölkerung, vor allem Kinder leiden. Um die Luftqualität zu verbessern, ist es nötig, den Kfz-Verkehr zu verringern. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben“, betont VCÖ-Experte Blum.
15. Februar 2010

Eine Nonne, die einen Priester küsst – “Kissing nun” von Oliviero Toscani, fotografiert für die Kampagne von Benetton, löste 1992 einen Skandal aus und wurde letztendlich von den italienischen Behörden auf Druck des Vatikans verboten. Viele Bilder, die einst schockierten, lassen uns heute allerdings kalt. Andere wiederum, haben nichts von ihrer Bildgewalt eingebüsst. Zahlreich sind die Polemiken aus der Geschichte der Fotografie seit 1839. Das Kunsthaus Wien zeigt ab 4. März in der Ausstellung “Kontroversen” 100 Bilder, die für Gesprächstoff sorg(t)en. Die schockierende Schau ist nicht ganz jugendfrei: Zu sehen sind unter anderem Aufnahmen von Sterbenden, Leichenteilen, hungernden Kindern oder Lolitas. Es ist eine Ausstellung, die Grenzen auslotet; Grenzen der Meinungsfreiheit, Grenzen des Rechts am eigenen Bild und Grenzen des Rechts auf Privatsphäre.
“Kontroversen. Justiz, Ethik und Fotografie”, ab 4. März im Kunsthaus Wien
15. Februar 2010
Kinderlachen, Schmäh und Konzentration. Maximal acht Kinder sind in der Gruppe, wenn im Kinder- und Jugend-Atelier VOLLBUNT das bunte Treiben anfängt. Eine Stunde dauert der Kurs, bei den Jüngsten (1 ½ bis 3 Jahre) sind die Mütter mit dabei. „Am Beginn der Stunde steht die Konzentration, mit Pinsel und Farbe wird die Feinmotorik geübt – ohne dass die Kinder das wissen“, erzählt Michaela Wistawel (41), die Vollbunt vor drei Jahren gegründet hat. Die Kunst- und Gestaltungstherapeutin lehrt in der Folge den Kindern jeweils eine neue Technik, erklärt kindergerecht die Farblehre, das Arbeiten mit Perspektive und wie man Sachen richtig ins Bild setzt. Auch der Umgang mit Materialien will gelernt sein. Den Kindern bei VOLLBUNT macht das größte Freude, neben dem Malspaß steht das soziale Lernen im Vordergrund. „Besonders beliebt sind Geburtagsworkshops“, weiß Michaela Wistawel. Da können die Kinder ihre Freunde zum gemeinsamen Malen und Basteln einladen, die mitgebrachte Torte verzehren und sich vergnügen – bis sie nach zweieinhalb Stunden wieder von den Eltern abgeholt werden.
Kontakt:
VOLLBUNT, Michaela Wistawel, Große Neugasse 32-34, 1040 Wien
Tel.: 0664/488 68 74 . Mail: michaela@wistawel.com
Homepage mit aktuellen Kursterminen: www.vollbunt.at
Ab Februar gibt es ein neues Programm. Telefonische Anmeldung erbeten.
11. Februar 2010
Die Veterinärmedizinische Uni Wien ruft alle 17- bis 20-jährigen auf, beim Science Camp 2010 mitzumachen. Von 5. bis 9. Juli 2010 können alle interessierten Jungens und Mädchen Wissenschaft hautnah erleben. Die ganze Woche lang erfahren die Teilnehmer Interessantes und Spannendes über rinder, Schweine, Geflügel, Futtermittel, Lebensmittel, und, und, und…
Hier gehts zur Science Camp Fanseite auf Facebook!
Die Online-Anmeldung ist schon gestartet, Anmeldeschluss: 31. Mai.
10. Februar 2010
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Die Mangrovenwälder Südafrikas sind faszinierende Landschaften zwischen den Elementen: Durch den Wechsel der Gezeiten wechseln sie unablässig ihren Charakter, die Welt zwischen Salz- und Süßwasser ist ständig im Fluss. Hier kommen Bewohner sehr gegensätzlicher Milieus zusammen: Bullenhaie, Delfine und Buckelwale leben neben Hippos, Krokodilen oder Affen. In dieser verkehrten Welt lauern Fische auf ins Wasser fallende Früchte, wühlen Buschschweine nach Krebsen, jagen Kobras nach Fischen und Meerkatzen reiten auf Antilopen. Den Gestaltern gelang es bei diesem über mehrere Jahre angelegten Dokuprojekt, eine ungewöhnlich große Zahl noch nie gezeigter Verhaltensweisen zu filmen.
10. Februar 2010
Wir kommen ohnehin nicht mehr am Valentinstag vorbei. Wieso also nicht gleich aufs Ganze gehen und einen schönen Tag der Zweisamkeit verbringen? Zum Beispiel im Tiergarten Schönbrunn. Wer mit dem Kennwort “Valentinstag” eine Tageskarte kauft, bekommt für seinen Partner eine zweite dazu. Einen besonderen Tier-Tipp hat der Schönbrunner Zoo auch noch auf Lager: in der “Voliere der Unzertrennlichen” (gleich beim Verwaltungsgebäude) haben sich die Agapornis (Bild), die “Liebesvögel” besonders lieb. Auf andere Wortspiele mit Vögeln verzichten wir und wünschen einen schönen verliebten Tag im Zoo: Sonntag, 14. 2. ab 14 Uhr.
09. Februar 2010
Das Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen bringt nun Leuten Aufwind, die mechanistische Lösungen des Problems anstreben. Und wer wachelt mit dem Geld für ihre riskanten Experimente? Regierungen und Lobbies, die unbedingt folgende Hoffnung am Leben erhalten wollen: Wenn es funktioniert, können wir so weiter wirtschaften und konsumieren wie bisher.
Geo-Engeneering heißt der Zauberlehrling, mit dem das ermöglicht werden soll. Die Rede ist von großflächigen Eingriffen in geochemische und biogeochemische Kreisläufe, in Ozeane, Erdatmosphäre und Boden. In einem Interview in der taz warnt nun der kanadische Alternativnobelpreisträger Pat Mooney vor diesen absurden Plänen:
„Die furchterregendsten sind wohl jene, mit denen die Veränderungen in der Stratosphäre angestrebt werden. Man pustet Schwefel oder Salz hinauf, um durch künstliche Wolkenbildung die Temperatur zu senken. (…) Selbst wenn durch Interventionen in die Stratosphäre die Temperaturen in den gemäßigten Zonen um zwei Grad sinken würden, sind Auswirkungen auf Tropengebiete wahrscheinlich, etwa Dürren in Indien oder in der Sahelzone.“