30. März 2010

Weil 2010 im Zeichen der Biodiversität steht, wurde in diesem Jahr vom Verein Kuratorium Wald und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft nicht ein spezieller Baum, sondern die ganze Gruppe der Wildobstbäume zum Baum des Jahres erkoren. Nicht nur weil die Schneebirne, der Holzapfel oder der Speierling so selten geworden sind, dass sie als stark gefährdet eingestuft werden müssen. Neben ihrem kulinarischen Wert haben Wildobstbäume vor allem eine wichtige ökologische Funktion: sie bieten Vogeln, Bienen und vielen anderen Insekten einen vielfältigen Lebensraum.
30. März 2010
Anlässlich des GEO-Tages der Artenvielfalt am 12. Juni 2010 schreibt GEO einen Wettbewerb aus: Schüler sind aufgerufen, ein Stück Natur vor der eigenen Haustüre unter die Lupe zu nehmen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eingereicht werden könne Textbeitraäge mit Zeichnungen, Fotoalben, Arten-Steckbriefe sowie Insatllationen von Fundstücken, Leporellos, Hörspiele, Theaterstücke, Videos oder Internet-Präsentationen. Teilnehmen können Schüler jeden Alters. Prämiert werden die originellsten und am sorgfältigsten geplanten und durchgeführten Werke.
Einsendeschluss: 8. Juli 2010
26. März 2010
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Wölfe gelten als die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, ihre Verbreitungsgebiete gut zu kennen. Doch in der unberührten Wildnis an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die noch kaum jemand zu Gesicht bekommen hat. Die österreichische Biologin Gudrun Pflüger war eine der ersten, die 2005 das große Glück hatte, ein Rudel dieser raren Küstenwölfe in den Wäldern British Columbias aus nächster Nähe zu beobachten. 2009 kehrt die engagierte Wolfsforscherin erneut an die Westküste Kanadas zurück, um ihr Rudel zu besuchen und ihr ganz spezielles Verhalten mit jenem zu vergleichen, das für die Wölfe im Kootenay Tal der Rocky Mountains typisch ist.
24. März 2010
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Kaum ein arabisches Land ist so facettenreich in seiner Landschaft, Architektur und Kultur - und zugleich so fest in seinen Traditionen verwurzelt: Der Jemen, Heimat von Weihrauch und Myrrhe, ist bekannt für seine wechselvolle Geschichte, seine kulturellen Schätze und die Schönheit seiner Landschaft. Weitläufige, lebensfeindliche Wüsten prägen die Südspitze Arabiens ebenso wie fruchtbare Oasen: grüne Landstriche zwischen schroffen Bergmassiven, die mittels Terrassenfelder zu einer faszinierenden Kulturlandschaft geformt wurden oder die Insel Sokotra, deren spezielle Fauna- und Flora es nirgendwo sonst auf der Welt noch gibt. Belebte Karawansereien und uralte Städte aus mehrstöckigen Lehmbauten, in denen noch heute, wie in den sagenumwobenen Zeiten der Königin von Saba, Handel mit Gewürzen und Seide betrieben wird, gelten als orientalische Kostbarkeiten. Für diese Dokumentation begab sich ein französisches Wissenschafterteam auf eine abenteuerliche Expedition entlang der legendären Weihrauchstraße, vorbei an weltberühmten Orten, wie Sanaa, Petra und Medina.